Charley Moon
Schon als Kind befasst Charly sich lieber mit einem Handstand als mit der Arbeit, und er streift lieber mit seiner Freundin Rose durch die verwahrlosten Wiesen des Familienbesitzes. Als beim Militär sein komödiantisches Talent entdeckt und er sehr
schnell in London berühmt wird, lässt er seine Vergangenheit samt Rose scheinbar ohne Bedenken hinter sich. Dennoch kauft er für Rose einen Laden, verschleudert allerdings sein übriges Geld. Schließlich trifft ihn der Leser als Tramp auf der Straße wieder, von wo ihn ein Wanderzirkus aufsammelt. Und so gelangt er zurück in sein Dorf, zu Rose und zu seinen Wurzeln. Bei allen Wirrungen seines Lebens hat er sich seine Liebe zu den Menschen bewahrt, was ihn vor dem endgültigen Absturz schützte. - Dieses warmherzige, positive Buch kann gerne empfohlen werden, wenn auch die manchmal holprige Übersetzung das Lesevergnügen etwas schmälert. (Übers.: Brigitte Heinrich)
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Charley Moon
Reginald Arkell
Unionsverl. (2018)
282 S.
fest geb.