Der Glückliche schlägt keine Hunde
Der Autor Stefan Lukschy arbeitete bereits während seiner Zeit als Filmstudent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin als Regieassistent für Vicco von Bülow. Für Radio Bremen schrieb und inszenierte von Bülow Mitte der siebziger Jahre
einige seiner bedeutendsten Sketche, als Lukschy dessen Bekanntschaft machte, die über eine reine Arbeitsbeziehung hinaus zu einer persönlichen Freundschaft wurde. Als Leser erfährt man einiges über von Bülows Arbeit an seinen Sketchen, darunter Klassiker wie "Die Nudel" oder "Das Filmmonster". Außerdem erhält man Einblick in die damaligen Produktionsbedingungen und die Verwandlungskunst des Multi-Talents und erfährt so manches über von Bülows Privatleben. So liebte er nicht nur gutes Essen, er war auch ein begeisterter Liebhaber klassischer Musik. Vor allem Wagner hatte es ihm angetan. Lukschys "Porträt" - das bis in die letzten Jahre im Leben von Bülows hineinreicht - ist eine Hommage an den Künstler, die geprägt ist von Zuneigung und Freundschaft. - Überall empfohlen!
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Glückliche schlägt keine Hunde
Stefan Lukschy
Aufbau (2013)
345 S. : Ill.
fest geb.