Please don't hate me
Vera hatte immer nur einen einzigen Freund, den Nachbarjungen Charlie. Mit ihm teilte sie alles. Dann verliebte sie sich in ihn, doch er entschied sich für eine andere, eine Schlampe in Veras Augen. Nun ist Charlie tot und sie hasst ihn abgrundtief
dafür, dass er sie verraten hat. Doch Charlie hat ihr noch etwas anzuvertrauen, sie muss nur den Ort finden, wo das Geheimnis hinterlegt wurde. Und vielleicht kann sie ihm dann verzeihen. - Diese Geschichte ist wie ein Puzzle, verschachtelt, auf mehreren Zeitebenen, aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich erzählt Vera, schildert ihren Alltag nach Charlies Tod, als Pizzabotin, als Schülerin kurz vorm Highschoolabschluss, als Tochter eines alleinerziehenden Vaters und als Hinterbliebene von Charlie, der immer noch überaus präsent für sie ist, tausendfach. Allmählich fächert sich auf, wie alles zusammenhängt, warum Charlie Vera so schrecklich enttäuschte und warum es ein so schreckliches Ende mit ihm nahm. Spannend, anrührend, psychologisch stimmig! (Übers.: Katharina Bendixen)
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Please don't hate me
A. S. King
Arena (2011)
381 S.
fest geb.