Wir werden nicht von Yaks gefressen
Celia und Oliver haben nur ein Hobby: Fernsehgucken nonstop. Egal ob gerade Reality Shows, Gameshows, Kochsendungen oder Soap Operas laufen, Hauptsache die Flimmerkiste läuft. Doch leider sind ihre Eltern Forschungsreisende und ihre Mutter auf einer
Expedition verschwunden. Da als Belohnung der lang ersehnte Kabelanschluss winkt, brechen die Zwillinge mit ihrem Vater zusammen nach Tibet auf, um dort ihre Mutter und geheimnisvolle Tafeln zu suchen. Es beginnt ein wahres Abenteuer. Dank ihrem Wissen aus Fernsehserien gelingt es Celia und Oliver, sich aus allen Gefahren zu befreien, den Vater zu retten und die Mutter zu finden. - Eine etwas absurde Geschichte, die aber gerade deswegen auch wieder Charme hat. Die suggerierte Botschaft "Gucke nur genug Fernsehen und du kommst sicher durch alle Lebenslagen" darf man wohl nicht zu ernst nehmen. Wer hingegen das Buch nicht zu ernst nehmen und sich einfach nur an der wirklich gelungenen Situationskomik und den herrlichen Charakteren erfreuen will, ist hier richtig.
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Wir werden nicht von Yaks gefressen
C. Alexander London
Arena (2011)
278 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11