Wir werden von Kannibalen zum Essen eingeladen*
Oliver und Celia, das Zwillingspaar mit den anstrengenden Eltern, die Forschungsreisende sind, wollten sich nach ihrem ersten Abenteuer in Tibet eigentlich nur noch ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Fernsehen, widmen. Doch ihr abenteuerwütiger Vater
leiht sie an den grässlichen Sir Edmund aus, der, genau wie ihre Mutter, auf der Suche nach der verschollenen Bibliothek von Alexandria ist. Und schon landen sie wieder inmitten eines haarsträubenden Abenteuers, dass sie nur wegen ihrer umfassenden TV-Serien-Kenntnisse halbwegs heil überstehen. - Witzig, rasant, schräg, schrill und unglaublich ist auch das zweite Buch über die Zwillinge, die nur normale Kinder sein wollen, stattdessen aber gefährliche Situationen en masse bestehen müssen, auch wenn sie es selbst gar nicht wollen. Abenteuerhungrige Leser werden mit Vergnügen und atemloser Spannung ihrer Fährte durch die Tücken und Fallstricke des südamerikanischen Amazonasdschungels folgen. Auch ohne Band 1 "Wir werden nicht von Yaks gefressen - hoffentlich" (s. BP/mp 11/930) möglich, aber als Reihe verständlicher, zumal Band 3 bereits angekündigt ist. Für alle Bestände empfehlenswert! (Übers.: Petra Koob-Pawis)
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Wir werden von Kannibalen zum Essen eingeladen*
C. Alexander London
Arena (2012)
274 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11