Der Tod kriegt mich nicht
Schon einige Zeit, bevor die gefährliche Krankheit bei ihr festgestellt wird, hat Lisa-Marie Vorahnungen, dass sie an Leukämie erkranken wird. Allerdings glaubt ihr keiner. Als diese wirklich ausbricht, wird sie fast zu spät erkannt und für das
junge Mädchen beginnt ein einjähriger Kampf um Leben und Tod. Zum Teil sehr drastisch schildert sie die lange, schmerzhafte Behandlung und die Auswirkungen, die die Chemotherapie auf ihren Körper hat, ebenso wie die Momente, in denen sie fast stirbt und in denen sie wahnsinnige Angst hat. Unterstützt wird sie in ihrem Kampf von ihren Eltern, um die sie sich gleichzeitig große Sorgen macht, da ihre Mutter ein Baby erwartet, was sie aber auch immer wieder weiterkämpfen lässt - sie möchte unbedingt ihre kleine Schwester kennen lernen. Eine weitere große Unterstützung ist ihre beste Freundin, während ihr Freund mit der Situation nicht fertig wird und sich von ihr trennt. Gelegentliche Aufenthalte zuhause sind immer mit großen Umständen verbunden, bringen aber etwas Abwechslung in das ansonsten von ihrer Krankheit bestimmten Leben. Mit ihrem eisernen Willen gelingt es Lisa-Marie schließlich, den Krebs zu bezwingen und wieder in die Schule zu gehen. Ein eindrucksvolles Buch, für alle Bestände zu empfehlen.
Julia Massenkeil-Kühn
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Tod kriegt mich nicht
Lisa-Marie Huber. In Zsarb. mit Veronika Vattrodt
Arena (2013)
Mein Leben
158 S. : Ill.
kt.