Ein bisschen Spuk um Mitternacht
Nachdem Paul in Band 1 der Reihe entdeckt hat, dass er ein Vampir ist (s. "Paul - Plötzlich Vampir", BP/mp 11/922), packt ihn nun der Ehrgeiz. Seine treue Mentorin, Fledermaus Valerie, kann ihn kaum bremsen. Paul will endlich das Gestaltwandeln lernen,
doch das ist nicht ganz so einfach. Und Entenfüße sind eines, wenn auch jungen, Vampirs nun wirklich nicht würdig. Doch Paul lernt schnell, er fügt sich ein in das nächtliche Schattenreich der Geschöpfe der Finsternis und sorgt mit allerlei Abenteuern für angenehmen Grusel. - Die momentane Gruselwelle ist um einen Serienhelden reicher, wobei Pauls Geschichten dem ganzen Spuk mit einem Augenzwinkern begegnen. Das liegt nicht zuletzt an den gelungenen Illustrationen von Knorres, der befrackte Werwölfe, giftgrüne Postkobolde und hohlwangige Prüfungsvampire gekonnt in Szene setzt. Ein wenig vermisst man den Zusammenhang zwischen den einzelnen Geschichten, aber die Gruselfans wird das nicht weiter stören, Hauptsache, es spukt! Somit schafft dieser Titel genügend Leseanreiz auch für lesefaule Jungen. Für alle Erstleserbestände gut geeignet!
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein bisschen Spuk um Mitternacht
Christian Seltmann. Mit Ill. von Alexander von Knorre
Arena (2013)
Paul - Plötzlich Vampir!
88 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8