Sterne über Berlin
Indica Lumina Stern lag eines Morgens vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses. Niemand wusste, woher sie so plötzlich gekommen ist, aber die ganze Hausgemeinschaft übernimmt spontan die Patenschaft. Indica wächst bei Nikolas auf, der sich später
als ihr Großvater entpuppt. Sie erfährt nichts über ihre Mutter und ist traurig, dass sie sie nie kennengelernt hat. Nach Nikolas Tod findet sie eine Kiste Briefe von ihrer Mutter an ihren Großvater, zusammen mit einem Brief an sie selbst. Doch kann sie diese wirklich lesen? Noch ist sie in ihrer Trauer gefangen. Als Lampenkünstlerin verdient sie nicht viel Geld und die Miete der 5-Zimmer-Wohnung kann sie sich kaum noch leisten. Aber aus dem Haus ausziehen, wo alle schon seit ihrer Kindheit zusammenwohnen und befreundet sind, kommt nicht in Frage. Also sucht sie einen Untermieter und lernt den geheimnisvollen Rene kennen. - Ein wundervolles emotionales Buch über das Schicksal zweier Personen, die traumatisiert sind. Sehr zu empfehlen.
Melanie Bremer
rezensiert für den Borromäusverein.
Sterne über Berlin
Daniela Aring
lübbe (2023)
494 Seiten : Illustrationen
kt.