Silberelfen fängt man nicht
Die Silberelfe Lua Luftwurzel hilft allen in Not geratenen Tieren des Waldes. Als sie einen kleinen Vogel aus einem goldenen Käfig befreien will, sitzt sie selbst plötzlich darin fest. Die Hexe Malicia Warzenbuckel fängt Fabelwesen des Waldes ein,
erzieht sie zu nützlichen Bediensteten, um sie dann an reiche Leute zu verkaufen. Lua gefällt es gar nicht, dass man sie ihrer Freiheit beraubt hat und sie daher ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Sie versucht mit allen Mitteln, der Magie der Hexe zu entkommen. Dass Malica im Grunde nett ist, wie der ebenfalls gefangene Gnom Fobu ihr vermitteln will, erfährt sie, als der Zauberer Zappaniel Zifferzank in Erscheinung tritt. Lua trotzt allen Gefahren wie Hexenbesen, Nebelzauber, ja selbst dem bösen Zappaniel und befreit am Ende gemeinsam mit Fobu Malicia aus einer prekären Situation. – Zauberhaft sind nicht nur die Fabelwesen, sondern auch die Zaubersprüche und -mittel sowie Daniel Napps treffende Illustrationen. Eine Geschichte, die neben märchenhaften Elementen auch die Vermittlung von Werten im Blick hat. Für jede Bestandsgröße zu empfehlen.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Silberelfen fängt man nicht
Christoph Minnameier ; mit Bildern von Daniel Napp
Beltz & Gelberg (2024)
Lua Luftwurzel
122 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5