Meine wilde Abenteuer-Insel
Ein kleiner Junge lebt auf seiner eigenen Insel, wo er tun und lassen kann, was er will. Wild toben oder morgens schon fernsehen, Indianer spielen oder bis in die Puppen Comics lesen, im Meer baden statt sich zu waschen, mit zerrissenem Shirt im Dreck
suhlen oder Eis essen ohne Maß. Nur an kalten, nassen Tagen ist es gut, dass die Insel nicht weit vom Festland entfernt ist, man nur die Treppe hinunterrennen muss, um in die Arme der Mutter zu fliegen. - Einfach gereimte Zweizeiler beschreiben das anarchische Leben in der eigenen Welt, das sämtlichen erwachsenen Regeln oder Vorgaben widerspricht. Die Illustrationen nehmen die Wildheit auf und schmücken sie mit zahlreichen Details aus, die viel Raum und Gelegenheit bieten, zu erzählen oder zu träumen. Egal ob mechanischer Elefant oder Tiger-Katze, alle Tiere und Gegenstände sind Verbündete. - Ein wunderbar wildes Bilderbuch (nicht nur) für wilde Jungs.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Meine wilde Abenteuer-Insel
Timothy Knapman ; Sarah Warburton
Sauerländer (2012)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3