Die da kommen
Der Anthropologe Hesketh Lock ist Spezialist für die Aufklärung internationaler Sabotage- und Betrugsfälle. Er leidet am Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus, hat daher besondere analytische Fähigkeiten und einen besonderen Blick auf die Welt.
Eines Tages häufen sich Sabotagefälle, in deren Folge sich die Verursacher das Leben nehmen, nachdem sich zuvor ihre Persönlichkeit verändert hat. Gleichzeitig ermorden weltweit Kinder ohne ersichtlichen Grund ihre Eltern und verändern sich ebenfalls stark. Lock stellt einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen her. Die betroffenen Kinder leben in einer eigenen Welt, die bald alles bisher Gewesene auf den Kopf stellt und einen gesellschaftlichen Neuanfang bedingt. - Dystopischer Thriller, in besonderer Weise fesselnd durch den autistischen Ich-Erzähler, der ständig Einblicke in sein Denken gewährt und Verständnis für sein Verhalten weckt. Temporeich erzählt, voller Spannung, sehr lesenswert.
Cornelia Klöter
rezensiert für den Borromäusverein.
Die da kommen
Liz Jensen
Dt. Taschenbuch-Verl. (2013)
dtv ; 24960 : dtv-premium
315 S.
kt.