Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht.

Kunst soll und muss vor allem Spaß machen. Der Besuch im Museum darf Freude bereiten und ist keine Angelegenheit für eine elitäre Clique. Bereits in „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst.“ (BP/mp 24/223) hat Jakob Schwerdtfeger Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht. (selbst studierter Kunsthistoriker und Erfinder des Genres „Kunstcomedy“) die unterhaltsame Seite der Kunstbetrachtung unter Beweis gestellt. Eine Prise Vorkenntnis von Kunst- und Weltgeschichte schadet allerdings nicht – also nimmt uns der Autor mit auf (s)einen wilden Ritt durch die Kunst der letzten 1.000 Jahre. Jeweils anhand von einigen Beispielen und lustigen Episoden (z.B. über den Heiligen Johannes in der Fritteuse) kommen wir den Künstler:innen, ihrem Werk und dem jeweiligen Zeitgeist näher. Jedes der kurzen Kapitel schließt mit einer Übersichtsseite und Merksätzen ab, z.B. „Barock ist wie das Tagebuch von 16-Jährigen – voller Gefühl und Drama.“ Oder „Falls ihr zu gute Laune habt – Romantik macht euch wehmütig und melancholisch.“ Schon kurz nach Erscheinen wurde das Buch zum Bestseller. – Diese unterhaltsame und damit „andere“ Kunstgeschichte bietet selbst Kenner:innen etwas und sollte in keiner Bücherei fehlen.

Felix Stenert

Felix Stenert

rezensiert für den Borromäusverein.

Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht.

Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht.

Jakob Schwerdtfeger
dtv (2026)

269 Seiten : zahlreiche Illustrationen (überwiegend farbig)
fest geb.

MedienNr.: 625121
ISBN 978-3-423-28536-0
9783423285360
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ku
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