Cleo
Cleo, Tochter reicher Eltern, berichtet ihrer Klasse über die Herstellung von Hautpflegeprodukten in ihrem eigenen Labor und stellt ihren Traum vor: die Erforschung neuer Heilpflanzen im Regenwald für ihr Projekt "Anti-Falten-Creme". Ihr Klassenkamerad
Hugo kritisiert daraufhin die Vernichtung des Regenwaldes, speziell auch durch die Firma ihres Vaters. Trotz vieler Ängste reißt Cleo mit Hugos Hilfe von Zuhause aus und versteckt sich im Wald, um ihren Vater und dessen Firma zum Stopp des Regenwaldabbaus und zur Wiederaufforstung zu zwingen. Als die Forderungen nicht erfüllt werden, üben die beiden weiteren Druck aus: Sie entführen den Sohn des Stellvertreters von Cleos Vater. Plötzlich befinden sich fünf äußerst unterschiedliche Jugendliche unter primitivsten Umständen im Wald. Trotz aller Widrigkeiten werden sie zu einem Team und Cleo lernt in dieser Zeit, Vorurteile abzubauen, und entwickelt Empathie. Gemeinsame Ziele für eine bessere Zukunft zählen mehr als Geld, Follower:innen oder Selbstverwirklichung um jeden Preis. – Ein Buch, das mit viel Spannung und Humor die Lebenssituation, Gefühle und Werte der Jugendlichen wiedergibt, stellenweise vielleicht etwas sehr drastisch ist. Es bietet aber gerade deshalb viele Sprechanlässe und ist sehr gut als Klassenlektüre geeignet. Für jede Bestandsgröße empfehlenswert.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Cleo
Anne Gröger
dtv (2025)
236 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12