Fenster zum Tod

Rays Bruder Thomas leidet an Schizophrenie. Er lebt in seiner eigenen Welt und beschäftigt sich tagaus, tagein am Computer mit Landkarten, Straßen und Routen, die er sich ohne Probleme für immer merken kann. Irgendwann wird das Land ihn und seine Fenster zum Tod Fähigkeiten benötigen, glaubt er. Als sein Bruder fast an ihm verzweifelt, weil er nicht fähig ist, den einfachsten Alltag zu bewältigen, entdeckt Thomas eine - leider veraltete - Software, die eine Stadtbegehung ermöglicht, und meint, einen Mord hinter einem Fenster zu beobachten. Parallel zur Geschichte der beiden Brüder erzählt der Autor von den Bemühungen des Politikers Sawchuck um einen Gouverneursposten, die schließlich zu dem besagten Mord führen. - Ein feinfühlig geschriebener Roman, dem es keinen Abbruch tut, dass die Zusammenhänge beider Handlungsstränge offensichtlich sind. Sehr zu empfehlen! (Übers.: Silvia Visintini)

Susanne Elsner

Susanne Elsner

rezensiert für den Borromäusverein.

Fenster zum Tod

Fenster zum Tod

Linwood Barclay
Knaur (2012)

589 S.
kt.

MedienNr.: 367181
ISBN 978-3-426-21356-8
9783426213568
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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