Während ich hier bin
Als Kind wird bei Maggie ein schweres Herzleiden festgestellt. Die Erkrankung und die Sorge um Tochter und Schwester bestimmen fortan das Leben der ganzen Familie bis in Maggies Erwachsenenalter hinein. Als der Tod schon fast unausweichlich scheint,
erhält sie ein Spenderherz. Doch obwohl ihr Körper das Organ gut annimmt, lebt Maggie nach wie vor ein Leben mit angezogener Handbremse und blockiert damit auch weiterhin die ganze Familie. Am ersten Jahrestag der Transplantation erwacht Maggie plötzlich im Körper ihrer Organspenderin Emily, ein Jahr vor deren Tod. Sie genießt das Leben in dem gesunden Körper in vollen Zügen, schließt Freundschaften und verliebt sich, all das, was sie vorher nicht gewagt hat. Als sich ihr Todestag nähert, will sie ihr neues Leben und ihr ungeborenes Kind retten, doch statt an einem Unfall stirbt Emily an einem Hirnaneurysma. Maggie erwacht in ihrem alten Körper. Aber sie hat daraus gelernt, löst die Handbremsen, lässt das Leben zu, für sich und für ihre Familie. – Ein wunderbarer, berührender Roman, der dazu auffordert, jeden Moment des Lebens zu genießen. Gerne breit empfohlen.
Dorothee Rensen
rezensiert für den Borromäusverein.
Während ich hier bin
Emma Steele ; aus dem Englischen von Nadine Alexander und [einer weiteren]
Droemer (2024)
383 Seiten
kt.