Extinction
Die Gentechnik machte es möglich, Tiere aus der Urzeit wiederzubeleben. Durch die De-Extinction tummeln sich schon einige ehemals ausgestorbene Tiere im "Erebus", einer Art Freizeitpark für reiche Gäste. Doch ein Ehepaar auf Hochzeitsreise verschwindet
nach der Besichtigung von Wollhaarmammuts. FBI-Agentin Frances Cash und Sheriff James Colcord ermitteln und stoßen bald auf Menschenknochen und seltsame Angriffe, die nicht erklärbar scheinen. Sind es etwa nicht nur Tiere, die wiedererweckt wurden? - Nach anfänglichen Längen nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und enthüllt, was vorher schon vermutet wurde: Neandertaler und Homo sapiens - was wäre, wenn sie sich begegneten? Die Grundidee ist extrem spannend und - wie Autor Douglas Preston in seinem Nachwort erklärt - malt ein nicht weit hergeholtes Zukunftsszenario. Sehr empfehlenswert!
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Extinction
Douglas Preston ; aus dem amerikanischen Englisch von Kerstin Fricke
Knaur (2024)
472 Seiten
kt.