Pinguine fliegen nur im Wasser
Vincent ist ein Karriere-Typ, hat einen gut bezahlten Job, eine durchgestylte Firmenwohnung, einen regelmäßigen Tagesablauf und eine Affäre mit seiner Chefin. Doch von heute auf morgen wird ihm gekündigt und seine Chefin beendet die Affäre. Er
versteht gar nicht warum und steht vor dem nichts. Zufällig landet er in Gretas Taxi. Greta ist sein genaues Gegenteil – sie ist bunt und emotional und eine richtige Weltverbesserin. Sie kann an keinem Problem vorbeisehen – sie muss einfach jedem helfen. Als sie Vincents Geschichte hört, bietet sie ihm spontan an, in das Haus ihrer verhassten Großeltern einzuziehen und ihr im Gegenzug bei der Renovierung zu helfen. Zunächst zögert Vincent, doch dann lässt er sich notgedrungen darauf ein und entdeckt neue Talente und neue Freuden in seinem Leben. Außerdem stellt er fest, dass es auch ein schönes Leben fernab von jeglicher Karriere gibt. Gretas Freunde sind ein skurriler Haufen, was Vincent zunächst stört. Doch dann schließt er sie allesamt ins Herz und fühlt zum ersten Mal, was Glück bedeutet. Nach und nach kommen sich Vincent und Greta näher – doch kann da funktionieren? – Das Buch ist abwechselnd aus Vincents und Gretas Sicht geschrieben, unterhaltsam und flüssig zu lesen. Eine heitere Geschichte über Freundschaft, sich einlassen können, die Liebe und darüber herauszufinden, was man eigentlich selbst möchte. Empfehlenswerte leichte Unterhaltung.
Melanie Bremer
rezensiert für den Borromäusverein.
Pinguine fliegen nur im Wasser
Henriette Krohn
Knaur (2025)
367 Seiten
kt.