Tote Erzieherin - Gute Erzieherin
Gertraud Liebenauer, nicht unumstrittene Leiterin einer katholischen KiTa, liegt erschlagen in ihrem Büro. Wer tötet eine Frau, die ihrer Arbeit nachging und ein „normales Leben“ führte? Und das in einem Umfeld, in dem fast nur Frauen tätig
sind und mit dem gestandene Kommissare so gar nichts zu tun haben … Deshalb spielt Kellerts Mitarbeiterin Hannah Mellrich eine zentrale Rolle. – Gekonnt durchleuchtet der Autor die schwierigen Bedingungen, unter denen in KiTas gearbeitet wird: eklatanter Fachkräftemangel, organisatorische Zusammenführungen verschiedener Einrichtungen gegen so manchen Widerstand – und wie lässt sich in der heutigen Zeit der Anspruch auf ein konfessionelles Profil einlösen? All diese Abgründe beschäftigen den Kommissar – und dann erfährt er, dass er Opa wird …. - Ein kurzweilig und fundiert geschriebener Krimi aus dem Milieu KiTa, aber auch Kirchengemeinde – das man entweder wie seine Westentasche kennt (Wiedererkennungswert) oder eben nicht (Ach so läuft das …). – Für alle Bestände geeignet.
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Tote Erzieherin - Gute Erzieherin
Georg Langenhorst
echter (2025)
285 Seiten
kt.