Wer einmal lügt

Vor siebzehn Jahren ließ Megan ihre Vergangenheit als Stripperin in Atlantic City hinter sich, nun muss sie sich den schrecklichen Ereignissen stellen, die dazu führten. Detective Broome ermittelt in einem Vermisstenfall und entdeckt eine Verbindung Wer einmal lügt zu dem Verschwinden des Mannes, der damals Megans Liebhaber war und spurlos verschwand. Allmählich ergibt sich ein Muster und es tauchen noch mehr Fälle auf, bei denen Männer aus Atlantic City verschwanden, Männer, die eines gemeinsam hatten: Sie misshandelten ihre Frauen. Megan gerät in tödliche Gefahr, denn sie weiß zu viel. - Vielschichtig, raffiniert konstruiert und psychologisch stimmig - was will man mehr von einem Thriller! Coben bietet in seinem neuen Titel reichlich davon und hält seine Leser dadurch bei Laune. Immer wieder legt er Fallstricke aus, führt seine Leser und seine Protagonisten auf die falsche Fährte und verblüfft am Ende mit einer Auflösung, die eigentlich auf der Hand lag. Die Charaktere überzeugen in ihrem Handeln, wirken realistisch, lebensnah in ihren gebrochenen Biografien. Nichts ist, wie es zu sein scheint, jeder hat Geheimnisse und alle kennen nur einen Bruchteil der schrecklichen Wahrheit. Freunden spannender Psychothriller wärmstens empfohlen! (Übers.: Gunnar Kwisinski)

Beate Mainka

Beate Mainka

rezensiert für den Borromäusverein.

Wer einmal lügt

Wer einmal lügt

Harlan Coben
Page & Turner (2013)

444 S.
kt.

MedienNr.: 376540
ISBN 978-3-442-20413-7
9783442204137
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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