Die Besucherin
Joy Fielding war mir bekannt als Autorin von Thrillern und Psychothrillern, besonders ihr 1991 erschienenes Buch „Lauf, Jane, lauf“ ist mir im Gedächtnis geblieben. Ihr neustes Werk wird auf dem Buchtitel zu Recht nicht als Thriller, sondern als
Roman angekündigt. Er erzählt von der Witwe Linda, die ihre Freundin Carol regelmäßig in einer Demenzklinik besucht. Dabei trifft sie auf die Patientin Jenny, die ihr erzählt, dass sie mehrfach gemordet hat. Linda ist schockiert, aber auch fasziniert, und besucht Jenny immer wieder. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft und am Ende hilft die inzwischen verstorbene Jenny Linda bei der Lösung eines Problems. Das Buch wird im Klappentext sehr viel spannender angekündigt als es ist, eigentlich ist es überhaupt nicht spannend. Es zieht sich wie ein alter Kaugummi und der Schluss ist vorhersehbar. Keine Ahnung, warum man es im Bestand haben sollte.
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Besucherin
Joy Fielding ; aus dem amerikanischen Englisch von Kristian Lutze
Goldmann (2024)
445 Seiten
fest geb.