Let’s make things better!

Gidon Lev, 1935 in Karlsbad in der damaligen Tschechoslowakei geboren, kam mit sechs Jahren zusammen mit seiner Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt. Sie überlebten beide, während sein Vater und zahlreiche Mitglieder seiner Familie ermordet Let’s make things better! wurden. Nach dem Ende des Krieges wanderte er zunächst mit seiner Mutter in die USA aus und zog schließlich 1959 nach Israel. Gemeinsam mit seiner jetzigen Lebensgefährtin erzählt er seine Lebensgeschichte, die durch die Erfahrungen im KZ geprägt wurde, in dem er als kleiner Junge einfach zusah zu überleben. Auch in seinem späteren Leben hat er immer versucht, das Beste aus einer Situation zu machen und durch sein Erzählen, die Welt ein wenig besser zu machen und anderen Menschen Hoffnung zu geben. Angst macht ihm jedoch der Antisemitismus, dem er zunehmend in den sozialen Medien begegnet und dem er mit eigenen Aktivitäten auf dieser Plattform entgegentritt. – Ein sehr lebendig geschriebenes Buch, für alle Bestände sehr zu empfehlen.

Julia Massenkeil-Kühn

Julia Massenkeil-Kühn

rezensiert für den Borromäusverein.

Let’s make things better!

Let’s make things better!

Gidon Lev mit Julie Gray ; aus dem Englischen von Ulrike Strerath-Bolz
mosaik (2024)

222 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 619885
ISBN 978-3-442-39437-1
9783442394371
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Bi
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