Wenn die Nacht beginnt
Von Großstadt Stuttgart in die Ländlichkeit des Odenwaldes: So ergeht es der 17-jährigen Lily, als ihre alleinerziehende Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenzieht. Eine neue Patchworkfamilie entsteht, Lily bekommt einen Stiefbruder im gleichen
Alter und die Erwachsenen arbeiten im Elite-Internat, welches auch Lily und Samuel besuchen. Viele neue Eindrücke stürzen auf Lily ein und dann ist da noch der rätselhafte Raphael, in den sie sich fast vom ersten Tag an verliebt. Doch das Verhältnis der beiden bleibt tagsüber zunächst schwierig, bis Lily entdeckt, dass Raphael kein Mensch ist, sondern eine "Sternenseele", die in der Nacht zum wahren Ich erwacht. - Romantasy mit bekanntem Setting und der Botschaft "Liebe ermöglicht viele Dinge", nur diesmal keine Vampire oder Werwölfe, sondern "Sternenseelen", die gegen "Sterbenbestien" die Menschheit retten wollen. Leider kommt die Geschichte am Anfang nicht richtig in Schwung, die Charaktere bleiben oberflächlich und klischeehaft. In der zweiten Hälfte des Buches wird es besser und als erster Band um die Sternenseelen für Twilight-Fans trotzdem empfehlenswert.
Karin Steinfeld-Bartelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Wenn die Nacht beginnt
Kerstin Pflieger
Goldmann (2013)
Sternenseelen ; 1
412 S.
kt.