Payday
Gideon Davis, der Held aus Gordons Roman 'Peacemaker', hat nach seinem letzten Abenteuer den Dienst quittiert und eine Stelle als Dozent angetreten. Doch nun, wenige Wochen vor seiner Hochzeit, erhält er einen Hinweis darauf, dass eine Gruppe Rechtsradikaler
einen terroristischen Anschlag plant. Das FBI glaubt ihm nicht, also ermittelt Gideon zusammen mit seinem Bruder Tillman auf eigene Faust. Sie stoßen auf einen Mann namens Verhoven, der in Virginia eine Miliz befehligt und mit Drogen handelt. Doch hinter Verhoven steht einer der einflussreichsten Männer Idahos: Dale Wilmot. Wilmot plant einen Anschlag auf das Kapitol. - Ein Thriller, in dem die Rollen von 'Gut' und 'Böse' eindeutig verteilt sind, was dazu führt, dass die spannend konstruierte Handlung von langweiligen Figuren überlagert wird. Typischer als Gideon Davis kann ein amerikanischer Held nicht gezeichnet werden. Die Bedeutung militärischer Tugenden und (waffen-)technischer Einzelheiten in Gordons Thriller machen das Klischee komplett. (Übers.: Robert Brack)
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Payday
Howard Gordon
Goldmann (2014)
Goldmann ; 48126
347 S.
kt.