Fifty-Fifty
Frank Avellino, der ehemalige Bürgermeister von New York City, wird brutal ermordet. Seine beiden Töchter Alexandra und Sofia befinden sich mit ihm im Haus, setzen beide einen Notruf ab und beschuldigen sich gegenseitig des Mordes. Der gewiefte Anwalt
Eddie Flynn verteidigt nur diejenigen, von deren Unschuld er überzeugt ist. Er übernimmt die Verteidigung von Sofia Avellino. Doch ist sie wirklich unschuldig? Die junge Anwältin Kate Brooks verteidigt Alexandra Avellino, ebenfalls von deren Unschuld überzeugt. Die beiden Angeklagten sind auf Kaution auf freiem Fuß, es geschehen Morde und Zeugen verschwinden – ist eine der Schwestern dafür verantwortlich und wenn ja, welche? Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nimmt der Thriller schnell Fahrt auf. Geschickt gelingt es dem Autor, immer wieder neue Tatsachen zu präsentieren, die die Leser:innen stets auf eine falsche Fährte locken. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende durchgehend hoch. Wer vor teilweise brutalen Beschreibungen nicht zurückschreckt, wird mit diesem fünften Band der Reihe um Eddie Flynn packend unterhalten.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Fifty-Fifty
Steve Cavanagh ; aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Goldmann (2024)
Eddie Flynn ; 5
511 Seiten
kt.