Die Widmung
In ihrer Jugend war Zee ein schwer zu bändigender Teenager, klaute sie doch am liebsten Boote, nutzte sie zu einer Spritztour und ließ sie anschließend an irgendeiner Anlegestelle zurück. Vor allem nach dem Selbstmord der Mutter, als auch ihr Vater
einige Mühe hatte, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Mittlerweile jedoch hat sie sich zu einer allseits respektierten Psychotherapeutin entwickelt, die in einer der renommiertesten Praxen Neuenglands arbeitet. Privat steckt sie mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen, als sie der Selbstmord ihrer Patientin Lilly in ein emotionales Chaos stürzt und alle längst abgeschlossen geglaubten schmerzhaften Erinnerungen an ihre Kindheit sie zurück nach Salem an die Küste Massachusetts führen. - Ein warmherzig geschriebener Roman, der mich immer wieder dazu verleitet hat, Zitate nachzuschlagen, gespickt mit ausgesprochen liebenswerten und skurrilen Charakteren, die die Lektüre ebenso kurzweilig wie amüsant gestalten. Gerne für alle Bestände empfohlen. (Übers.: Elke Link)
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Widmung
Brunonia Barry
btb (2012)
btb ; 73985
445 S.
kt.