Die letzte Nacht

Einst war der Schweizer Jean Salviati ein Meisterdieb, doch mit dieser Vergangenheit hat er gebrochen. Nun führt er ein ruhiges Leben als Gärtner, bis zu dem Tag, an dem er erpresst wird. Luca Forster, ein zwielichtiger Geschäftsmann, gibt vor, Die letzte Nacht Salviatis Tochter Lina entführt zu haben. Lina, so Forster, komme erst wieder frei, wenn Salviati für ihn die Junker-Bank um zehn Millionen erleichtert hat. Was Salviati nicht weiß: Lina hat sich auf diese Entführung zunächst freiwillig eingelassen, um ihre Spielschulden los zu werden. Jean Salviati sieht nur einen Ausweg, seine Tochter wieder zu sehen: Er wendet sich an einen alten Freund, Privatdetektiv Elia Contini. - Der traditionell verfasste Roman bietet eine facettenreiche Handlung rund um Themen, die typischer nicht sein könnten: Banken, Geld und große Gauner. Dazu kommen ziemlich klischierte Figuren. Ein Krimi wie die Schweiz: Gut für die eine oder andere Überraschung, durchaus spannend, insgesamt aber berechenbar und solide. (Übers.: Franziska Kristen)

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Die letzte Nacht

Die letzte Nacht

Andrea Fazioli
btb (2011)

btb ; 74180
410 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 568781
ISBN 978-3-442-74180-9
9783442741809
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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