Die mir den Tod wünschen
Ethan und Allison Serbin leben in den Bergen von Montana, wo Ethan als Überlebenstrainer arbeitet. Eines Tages nimmt er eine Gruppe von Jugendlichen in Empfang, unter denen sich Jace Willson befindet, ein Junge, der einen Mord beobachtet hat, und
der nun von den beiden Tätern, den Blackwell-Brüdern, verfolgt wird. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen machen die beiden Brüder Jace ausfindig. Da Ethan mit den Jungen gerade auf einer Tour durch die Berge ist, beginnt eine dramatische Jagd, in die auch Hannah Faber, eine Mitarbeiterin der Feuerbeobachtungsstelle hineingezogen wird. Ein Waldbrand, den die Blackwell-Brüder legen, lässt die Situation eskalieren. - Michael Koryta ist ein mitreißender Thriller gelungen, da er die Handlung bis zum Showdown mit immer neuen Wendungen und Spannungsbögen vorantreibt. Die Figuren sind allerdings sehr zugespitzt in Gut und Böse eingeteilt, sodass das Buch wenig Anhaltspunkte für Reflexionen, dafür aber eine geballte Ladung an Spannung bietet. (Übers.: Ulrike Clewing)
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Die mir den Tod wünschen
Michael Koryta
Heyne (2016)
480 S.
kt.