Pick me girls
Seit ihrer frühesten Kindheit hatte die Autorin das Gefühl, dass sie anders ist als alle anderen Mädchen bzw. es auch sein wollte (pick me girl). Sie bildete sich ein, dass alle anderen beliebter, besser aussehend und talentierter wären als sie
selbst, was sie stets mit ihrer Wirkung auf Männer in Zusammenhang brachte. Sie verglich sich mit Mädchen, die ihre Stories im Internet posteten oder mit Figuren aus Filmen, bis sie irgendwann begriff, dass die anderen die gleichen oder ähnlichen Probleme hatten, wie sie selbst. Sie versuchte, cool zu sein, was aber mit Angst und Unsicherheit zu tun hatte und von Frauen erwartet wurde. – Dieses Buches richtet sich wohl in erster Linie an Leser:innen mit ähnlichen Problemen und ist für größere Bestände mit entsprechendem Lesepublikum geeignet.
Julia Massenkeil-Kühn
rezensiert für den Borromäusverein.
Pick me girls
Sophie Passmann
Kiepenheuer & Witsch (2023)
215 Seiten
fest geb.