Teddy

Theodora „Teddy“ Huntley ist die Tochter eines texanischen Ölbarons und mit Mitte 30 immer noch nicht verheiratet. Das ändert sich, als sie den einflussreichen, aber recht spröden David Shepard kennenlernt, der in der US-Botschaft in Italien Teddy arbeitet. Teddy zieht mit David nach Rom und freut sich auf eine glamouröse Zukunft voller Partys, Shopping und Dolce Vita. Doch schnell entpuppt sich ihr Leben als eintönig und grau. Ihr Ehemann ist oft verreist und erwartet von ihr ein sittsames Hausfrauendasein – eine Rolle, die Teddy so gar nicht ausfüllen kann. Doch bei einer Feier in der Botschaft kommt sie mit den Größen der US-Diplomatie in Kontakt und erhält den Auftrag, die Kunstschätze der Villa zu katalogisieren, was eine Reihe von Ereignissen auslöst, die Teddys unrühmliche Schatten der Vergangenheit ans Licht bringen … Der flotte Roman überzeugt durch ein grandioses Setting, eine kluge Handlung und eine umwerfende Hauptfigur, die voller Lebenslust, Charme und Selbstzweifel ist. Glamour, Politik, Sexismus der 60er … dieser Roman hat alles und trumpft mit einem furiosen, unerwarteten Finale auf. Volle Empfehlung!

Thomas Steinherr

Thomas Steinherr

rezensiert für den Borromäusverein.

Teddy

Teddy

Emily Dunlay ; aus dem Englischen von Ulrike Wasel und [einem weiteren]
Rowohlt Kindler (2025)

381 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 621739
ISBN 978-3-463-00059-6
9783463000596
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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