Auf Augenhöhe
Der Berliner Sozialarbeiter mit Unterstützung einer Journalistin, beschreibt Erfahrungen mit Jugendlichen, wie es für sie ist, aus schwierigen Verhältnissen (familiäres Umfeld, psychische Probleme oder Drogen) auszubrechen und ihren Weg in Beruf
und Gesellschaft zu finden. Seine Biografie und Erfahrungen sind dabei hilfreich. Mit einem Blick auf seine beruflichen Begegnungen und Praxisbeispielen (etwa die Bitte einer Mutter um einen Praktikumsplatz, die sich als übergriffig und zu überfürsorglich für ihren Sohn erweist) setzt er sich für die Wahrnehmung seiner Klientel, Abbau von Vorurteilen und v.a. Chancengerechtigkeit ein. – Schlicht geschrieben, aber eindringlich und empathisch, ist das Sachbuch ab mittleren Büchereien sehr gut einsetzbar.
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Auf Augenhöhe
Burak Caniperk mit Alke Wierth
Kösel (2024)
240 Seiten
kt.