Die Schulhofdetektive und der geheimnisvolle Dieb
Wer hat das Brötchenbuffet verwüstet, mit dessen Verkauf die Klasse sich einen Ausflug finanzieren wollte? Ein klarer Fall für die Schulhofdetektive, die sich umgehend auf die Lauer legen, denn "viele Täter kommen wieder an den Tatort zurück".
Zwar wird nicht klar, ob die Klasse nun jeweils ein neues Brötchenbuffet bereitstellt - aber der Spannung tut das keinen Abbruch, besonders als der Dieb sich dann tatsächlich nähert und die Schulhofdetektive allen ihren Mut brauchen, ihn zu stellen, bevor er sich als völlig harmlos entpuppt. Große Schrift, kurze Sätze mit einfachem, aber dennoch differenzierten Wortschatz, überschaubare Absätze, die Kapiteleinteilung und die großzügige Bebilderung zeichnen das Buch als für Erstleser sehr gut geeigneten Titel aus. Die Spannungskurve motiviert zum Weiterlesen, ist aber auch für sensiblere Kinder noch gut zu verkraften. Positiv zu vermerken ist, dass der Titel sich an Jungen wie Mädchen richtet, und nicht gängige Rollenklischees verfestigt. Die Leserätsel am Ende können gut auch ohne Einträge ins Buch gelöst werden. Für Erstleser gerne empfohlen.
Annette Jantzen
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Schulhofdetektive und der geheimnisvolle Dieb
Claudia Ondracek. Mit Bildern von Silke Voigt
Ravensburger Buchverl. (2013)
Leserabe : 1. Lesestufe
42 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6