Der Kaufhausdieb
Kola, der vorwitzige Koalabär, und sein Freund, der vorsichtige Pinguin Hops, leben in einem Baumhaus am Rande einer Stadt. Als dort ein großes Kaufhaus eröffnet, müssen die beiden hin. Sie amüsieren sich köstlich in den verschiedenen Abteilungen
und nerven dabei den Verkäufer Zwirbelbart. Als sie das Ladengeschäft verlassen wollen, rempelt sie ein Skateboardfahrer um, dem dabei Schmuck aus seiner Tasche fällt. Kola und Hops wollen ihn fangen und starten zu einer wilden Tour durch den Ort. Der Dieb auf dem Board versteckt sich gut in einer Gruppe Jugendlicher auf einem Skaterplatz. Kola & Hops beschließen mit Zwirbelbart, dem als Langfinger-Lenny bekannten Dieb eine Falle zu stellen. Die beiden Tiere geben sich als Schaufensterpuppen aus, die um ein angeblich wertvolles Gemälde angeordnet sind. Die Idee funktioniert. Für ihre Belohnung kaufen sich Kola & Hops Berge von leckeren Kuchen. – Bei diesem Buch ist zuerst auf die Illustrationen von Francesca Gambatesa aufmerksam zu machen. Ihre Personen tragen durchaus karikierende Züge wie die übertriebenen Muskeln eines jungen Mannes oder die fast abrutschenden Pizza-Kartons einer eiligen Lieferantin. So baut sich auch ein schöner Gegensatz auf zwischen den treffend herausgehobenen realen Menschen und den zwei tierischen Helden. – Gerne empfohlen zum Vorlesen ab 4 Jahren oder zum ersten Selbstlesen.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Kaufhausdieb
eine Geschichte von Alan MacDonald ; mit Bildern von Francesca Gambatesa
Ravensburger (2024)
Kola & Hops
93 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4