Eine kurze Geschichte der Zukunft

Zunächst kann Richie seinen Augen nicht trauen, als er, eingefleischter Star-Trek-Fan und (Möchtegern-)Science Fiction-Autor, in dem kleinen Ramschladen mitten in New York einen Teleporter sieht, doch schon kurz darauf ist er bereits käuflich erworben Eine kurze Geschichte der Zukunft - mit all seinen Ersparnissen. Als seine Frau Clara davon erfährt, ist sie verzweifelt ob des ganzen Geldes und vermutet dahinter, nicht ganz zu Unrecht, Richies Bruder Martin, der einen Coup nach dem andern plant - so natürlich auch mit dem Teleporter. Dabei geraten sie leider in Wettschulden und damit in die Hände zwielichtiger Gestalten. Doch nicht nur diese sind hinter dem Teleporter her, auch die US-Regierung hat einen futuristischen Plan, für den sie den Teleporter benötigt ... - Locker und schwungvoll spinnt der Autor ein komplexes Netz an unterschiedlichen Verstrickungen. Dabei kombiniert er gekonnt britischen Humor mit der Schrägheit eingefleischter Trekkies, sodass eine witzige, kurzweilige Geschichte entsteht. Leider öffnet Clarke dabei mehrere Themen, die nicht zu Ende geführt werden, etwa der US-Präsident, der seine Wissenschaftler nicht unter Kontrolle hat. Insgesamt jedoch eine flotte, herrlich britische Erzählung. (Übers.: Johannes Sabinski)

Sonja Schmid

Sonja Schmid

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Eine kurze Geschichte der Zukunft

Eine kurze Geschichte der Zukunft

Stephen Clarke
Piper (2011)

Piper ; 5959
361 S.
kt.

MedienNr.: 342310
ISBN 978-3-492-25959-0
9783492259590
ca. 9,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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