Wie der Vater, so der Tod

Sara soll in der Mittagspause von der Mutter abgeholt werden. Sie wollen endlich vor dem gewalttätigen Vater fliehen. Doch Sara wartet umsonst. Nun beginnt ein Psychoterror, der sich immer weiter und immer schneller steigert: Hat der Vater die Fluchtpläne Wie der Vater, so der Tod entdeckt? Wo bleibt die Mutter? Hat er der Mutter etwas angetan? Welches Spiel spielt er mit Sara? Tag für Tag wartet Sara am verabredeten Ort, oftmals gesellt sich Alex dazu, in den sie sich verliebt. Während der Vater immer stärker psychopathische Züge annimmt, dreht Sara vor Angst fast durch. In einem actionreichen Showdown, befreien sie die Mutter und retten einen Freund des verstorbenen Bruders - aber Sara muss den Vater erschießen. - Nichts für schwache Nerven oder zartbesaitete Gemüter! Vom Titel über das Cover bis zum Inhalt ist das ein Thriller, der nach wenigen Seiten einen unwiderstehlichen Sog entwickelt. Die Auswirkungen von Gewalt in der Familie werden sehr authentisch dargestellt. Auch wenn die psychopathischen und paranoiden Züge des Vaters sicher eine Extremform darstellen und der Zugang zu Waffen und einige andere Besonderheiten des US-amerikanischen Alltags nicht auf deutsche Verhältnisse zu übertragen sind, spiegelt es die emotionalen Folgen der Gewalt überdeutlich. - Für jugendliche und erwachsene Thriller-Leserinnen sehr gut geeignet. (Übers.: Andreas Brandhorst)

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Wie der Vater, so der Tod

Wie der Vater, so der Tod

Tracy Bilen
Ivi (2013)

279 S.
fest geb.

MedienNr.: 376197
ISBN 978-3-492-70282-9
9783492702829
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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