Commissaria Iva Markulin und die Schatten über der Adria
Auftakt zu einer neuen Krimireihe um die unerschrockene Sonderermittlerin Iva Markulin, die in Istrien gegen das organisierte Verbrechen kämpft. Als ihr Mann Igor – Kommissar in Pula – in Zagreb von einer Autobombe getötet wird, entschließt
sich die junge Ermittlerin, auf das Gut ihrer Familie in der Nähe von Pula zurückzukehren, um somit selbst dort die Ermittlungen zu leiten. Mit Komesar Miro Baban hat sie einen hartgesottenen und bauernschlauen Kollegen an ihrer Seite, der mit Land und Leuten bestens vertraut ist. Doch nicht allen ist die attraktive und hartnäckige Ermittlerin willkommen. Schnell macht sie sich starke Feinde im organisierten Verbrechen, als sie Igors bisherigen Ermittlungen folgt. Es geht um Korruption, Geldwäsche, Umweltvergehen bis hin zu Mord, in die die „ehrbaren“ Bürger der gehobenen Stadtgesellschaft verstrickt sind und schlussendlich auch ihr verstorbener Ehemann. Als dann ihr kleiner Sohn Matteo entführt wird, kommt es zur Zerreißprobe. – Ein spannender Adria-Krimi vor malerischer Kulisse mit kleinen verzeihbaren Schwächen und einem Entwicklungspotenzial für die Hauptperson – für Krimifans mit einer Vorliebe für eine weibliche taffe Commissaria gut lesbar – nicht nur im Urlaub in Kroatien.
Karin Steinfeld-Bartelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Commissaria Iva Markulin und die Schatten über der Adria
Ines Calic
Rowohlt Polaris (2025)
397 Seiten : Karte
kt.