Die große Flut
Die nun erwachsenen Schermäuse Sylvan, Orris und Aven sowie Fodur, die Ratte, haben eine neue Heimat im Marschland gefunden. Als der Flusspegel gefährlich ansteigt und Avens Sohn Kale davon erfährt, verschwindet er zusammen mit seiner Schwester.
Sylvan und Fodur gelingt es in einem bedrohlichen Abenteuer und einem Kampf auf Leben und Tod, die Kinder zurückzuholen. Unterwegs treffen sie Fern, von der alle glaubten, dass sie bei der ersten Flucht umgekommen sei. - Die Geschichte ist wieder absolut spannend, nicht vorhersehbar und lässt den Leser mitfiebern. Besonders sind die beeindruckenden Beschreibungen, die höchst unterschiedlich gezeichneten Charaktere und die ambivalent dargestellte Natur. Außergewöhnlich ist auch der Zusammenhalt der Freunde, die gemeinsam scheinbar alles erreichen können. Ein wenig irreführend ist das Coverbild, das gruselig wirkt, was die Geschichte aber nicht ist.
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Die große Flut
Tom Moorhouse
Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (2014)
River Singers ; 2
217 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12