Die Leiden eines Amerikaners

Ich-Erzähler Erik, ein Psychoanalytiker, blickt auf die Trauerzeit nach dem Tod seines Vaters zurück. Gemeinsam mit seiner Schwester Inga sichtet er den Nachlass an Briefen und Erinnerungen. Sie stoßen dabei auf mysteriöse Zeilen, die zu einem Die Leiden eines Amerikaners dunklen Geheimnis aus der Jugend des Vaters führen, als er mit seinen Eltern, Kindern norwegischer Einwanderer, ein karges, arbeitsreiches Leben auf einer Farm in Minnesota führte. Erik beschäftigt außerdem, dass Inga und ihre Tochter Sonia weder die Ereignisse des 11. Septembers verarbeitet haben, die sie aus nächster Nähe erleben mussten, noch den Krebstod von Ingas Mann und Sonias Vater. Der intensive Umgang mit der eigenen Familiengeschichte und dem Schicksal seiner Schwester und seiner Nichte wecken in ihm Erinnerungen, nicht nur angenehme, die er analysiert. Und dann ist da noch Eriks Mieterin Miranda, in die er unglücklich verliebt ist. - Psychologisch tiefgründig, durchzogen von philosophischen Überlegungen, wird dieser Roman getragen vom liebevollen, besorgten Umgang der Mitglieder von Eriks Familie untereinander und Eriks rücksichtsvoller, sehnender Zuneigung zu Miranda.

Die Leiden eines Amerikaners

Die Leiden eines Amerikaners

Siri Hustvedt ; Deutsch von Uli Aumüller und [einer weiteren]
Rowohlt (2009)

rororo ; 24193
411 Seiten
kt.

MedienNr.: 562748
ISBN 978-3-499-24193-2
9783499241932
ca. 19,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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