Die Kälte des Todes
Vicequestore Rocco Schiavone wurde aus Rom nach Aosta strafversetzt, leidet unter dem winterlichen Wetter und hängt den Erinnerungen an seine tote Frau nach. Er hat einen Hang zu eigenwilligen und unkonventionellen Ermittlungsmethoden, aber trotz
gelegentlicher Gewaltausbrüche ist er ein guter "Bulle". Ester Baudo wird von der Putzfrau erhängt in ihrer Wohnung aufgefunden. Was zunächst wie ein offensichtlicher Selbstmord aussieht, weckt Schiavones Spürsinn. Indizien am Tatort und die Erkenntnisse der Rechtsmedizin legen eine perfide Mordinszenierung nahe. Das Opfer wurde offensichtlich misshandelt und gequält. - Ein italienischer Krimi der etwas anderen Art, ohne Sonnenschein, sondern mit dem grauen Himmel von Aosta und raffinierten Wendungen. Gerne empfohlen. (Übers.: Anja Rüdiger)
Marion Sedelmayer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Kälte des Todes
Antonio Manzini
Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (2015)
rororo ; 26941
315 S.
kt.