Sepia und die Verschwörung von Flohall
Das erste Jahr von Sepias Lehre neigt sich dem Ende zu und die Prüfungen stehen an. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen, um den Maskenball in Flohall wieder zu etablieren. Auf dem soll diesmal das magische Buch der einstigen Drachenbezwingerin
Flo, das eigentlich streng unter Verschluss gehalten wird, dem Volk präsentiert werden. Doch plötzlich spielt alles um Sepia verrückt: Die Buchstaben scheinen einen eigenen Kopf zu haben, Texte verändern sich, Erdbeben erschüttern Flohall und Alchefakte verschwinden. Werden es Sepia und ihre Freunde schaffen, die Stadt ein weiteres Mal zu retten? – Die Geschichte aus Teil 1 (BP/mp 24/662) geht in diesem zweiten Band nahtlos weiter und es gibt nur sehr wenige Rückblicke, so dass den Lesenden Zusammenhänge fehlen, wenn sie Band 1 nicht kennen. Die Geschichte liest sich nett und ihr fehlt es weder an Spannung noch an Abenteuer. Stellenweise ist sie sehr düster und voller Geheimnisse, was beim Lesen fesselt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und lebendig, sodass man schnell durch die vielen Seiten kommt. Dieser zweite Band der Trilogie ist aber nur dort zu empfehlen, wo auch der erste vorhanden ist, sonst findet man nur unzureichend in die Geschichte hinein.
Victoria Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Sepia und die Verschwörung von Flohall
Theresa Bell ; mit Bildern von Eva Schöffmann-Davidov
Thienemann (2025)
Sepia
411 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11