Sepia und der Fluch des Tintendrachen

Beunruhigendes geschieht in Flohall: dichter Nebel droht die Stadt zu verschlingen. Er erscheint wie ein lebendiges Wesen. Sepia, im ersten Band (BP/mp 24/662, Bd. 2: BP/mp 25/932) als Lehrling für die Kunst des Buchdrucks in die Stadt gekommen, hat Sepia und der Fluch des Tintendrachen zwei gute Freunde gefunden und alle drei machen sich auf die Reise, um den völligen Untergang zu verhindern. Dabei lässt die Autorin mit viel Fantasie sie drei verschiedene magische Wesen treffen, gute, böse und zwielichtige, wie den von Sepia geretteten Tintenteufel. Sie lösen Rätsel um den Zugang zum Tintendrachen. Der wurde, so die Legende, einst von Flo besiegt, die danach Flohall gründete und selbst aus der Welt verschwand. Und am Ende treffen die drei Freunde sowohl den Tintendrachen als auch Flo. Die Ursache der bedrohlichen Ereignisse wird von ihnen aufgedeckt und die alte Überlieferung erscheint in neuem Licht. Selbstverständlich – und das ist vorhersehbar, mindert aber nicht die Spannung – wird Flohall gerettet und alle kehren dorthin zurück. Eine Menge Magie wird eingesetzt. Freundschaft und selbstloser Einsatz für die Rettung der anderen, vor allem durch Sepia, führt zum glücklichen Ende. Freunde von fantasievollen Erzählungen finden in diesem Buch eine Menge Ereignisse mit – noch nicht allzu übertriebenem – Gruselfaktor. Kleine logische Ungereimtheiten kann man dabei großzügig übersehen. (Nur die Verwechslung von Neumond und Vollmond aus S. 276 stört) Wegen einiger gruseliger Szenen frühestens ab 10 Jahren empfehlenswert.

Lotte Schüler

Lotte Schüler

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Sepia und der Fluch des Tintendrachen

Sepia und der Fluch des Tintendrachen

Theresa Bell ; mit Bildern von Leonie Daub
Thienemann (2026)

Sepia ; [3]
409 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 755849
ISBN 978-3-522-18873-9
9783522188739
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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