Das 1-Million-Euro-Problem
Marias Familie ist aus Portugal in die Schweiz eingewandert und lebt in einer Hochhaussiedlung in einem Genfer Vorort. Als ihr großer Bruder Joao, der geistig etwas zurückgeblieben ist, ihr zum 13. Geburtstag einen Koffer voller Geldscheine überreicht,
sind alle erst einmal sprachlos. Joao sagt, er habe ihn auf der Treppe gefunden - doch zurückgeben will ihn keiner. Damit der neue Reichtum nicht auffällt, muss das Geld zunächst versteckt werden und darf nicht ausgegeben werden. Doch die Versuchung ist groß, jeder bedient sich heimlich bei dem Geld, und der neue Wohlstand der Familie fällt der Polizei und den Gaunern auf, denen der Koffer "gehört". Langsam wird es für die Familie gefährlich, Maria wird verfolgt, die Polizei befragt sie immer wieder, in die Wohnung wird eingebrochen - doch der neue Freund der großen Schwester findet eine Lösung des Problems, und am Schluss leben alle wieder glücklich und zufrieden in Portugal: ein märchenhaftes Ende. - Eine spannende, witzige und turbulente Geschichte um die Probleme, die ein plötzlicher Geldsegen schaffen kann. Lesefutter für Kinder ab 10 Jahren. (Übers.: Christine Gallus)
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das 1-Million-Euro-Problem
Marie-Christophe Ruata-Arn. Mit Bildern von Dagmar Geisler
Gabriel (2014)
158 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10