Kleiner Stern, ich fang dich auf

Auf dem weiten Meer lehnt sich ein Kind mit einem langen Kescher über den Bootsrand. Aus dem "Off" wird gefragt, wer auf den kleinen Jungen aufpasst. Während die See immer rauer wird, bis das Schiff irgendwann wieder im Hafen anlegt, findet sich Kleiner Stern, ich fang dich auf immer jemand, der aufpasst: auf das Kind die Mutter, auf die beiden der Kapitän, auf das Boot der Stern. Als alle in Sicherheit sind, fragt der Stern, wer auf ihn aufpasst. Nun kann der kleine Junge die Geborgenheit, die er erfahren hat, mit der gebotenen Vorsicht, weitergeben. - Das von manchen Kindern heiß geliebte Gedankenspiel, eine Frage in einen immer größer (oder kleiner) werdenden Zusammenhang zu stellen, wird hier mit dem Thema "Aufpassen" durchexerziert. Dabei wird nicht nur der Raum weiter, sondern die See (als Sinnbild für das Leben überhaupt?) immer stürmischer. Die Illustration arbeitet mit großen Flächen, auf denen die Details umso stärker wirken. Die drei Grundfarben setzen dabei deutliche Akzente und der sparsame Text wird als Gestaltungselement mit einbezogen. Die "Botschaft" wird unaufdringlich, aber klar formuliert. - Für alle Büchereien seht gut geeignet.

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Kleiner Stern, ich fang dich auf

Kleiner Stern, ich fang dich auf

Mark Sperring ; Layn Marlow
Gabriel (2016)

12 [Bl.] : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 586809
ISBN 978-3-522-30446-7
9783522304467
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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