Prinz Franz
Schafbock "Prinz Franz" möchte erschöpft daheim Pause machen und ein Buch lesen, doch bei der Suche nach seiner Brille finden ihn seine acht unterschiedlich großen und kleinen Kinder und wollen mit ihm kuscheln. Als er seine Frau Gerda auch drücken
möchte, klagt die über Rückenschmerzen und bittet ihn, ihr aus der Apotheke Beeren zu holen und dabei alle acht Lämmchen mitzunehmen. Franz schluckt, die Kleinen freuen sich, und alle machen sich auf den Weg. Weil Franz seine Brille noch immer nicht gefunden hat, schlägt er den falschen Weg ein, hat bald eine streikende blökende Kinderschar hinter sich und landet schließlich mit dem Baby in einer Boutique mit vier "Schnuckis", die das niedliche Baby behalten wollen und auch die anderen Kleinen, als der erschrockene Franz sie endlich schlafend im Gras wiedergefunden hat. Doch Franz kann sie mit einem nachdrücklichen Reim über den turbulenten Kinderalltag davon abhalten. Glücklich kommen alle wieder nach Hause, ohne Beeren, aber Mama Gerda geht es schon wieder besser. - Eine herzerwärmende Geschichte mit witzigen, einfachen Reimen und wunderbar dahin getupften Schäfchenbildern, ein Spaß für kleine Betrachter und Zuhörer ab vier Jahren und für große Vorleser. Allen Beständen sehr empfohlen!
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Prinz Franz
Annette Swoboda ; Angelika Glitz
Thienemann (2017)
[12] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4