Im Tal der Mammuts
Mit Bildern in Grün- und Brauntönen schildert der Autor einen Tag im Leben eines kleinen Neandertalerjungen. Wie seine Gruppe zu ihrer Höhle zieht und ihn die Umgebung zum Umherschweifen lockt. Unten am Fluss sieht er eine Gruppe von Menschen, die
anders als er gekleidet sind. Ein Junge von ihnen winkt ihm zu. Dieses Erlebnis speichert der kleine Neandertaler durch Handabdrücke an der Wohnhöhle. – Bewusst setzt der Autor eine sehr einfache Sprache ein. Im Nachwort erklärt er, was wir über die Neandertaler wissen, beispielsweise ist belegt, dass sie fürsorglich waren. Dagegen nicht, ob sie schon über eine Sprache wie wir Heutigen verfügten. Das Buch überbrückt die Distanz und korrigiert unser Bild von unseren teilweisen Vorfahren.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Im Tal der Mammuts
Chuck Groenink ; aus dem Englischen von Ebi Naumann
Thienemann (2025)
[64] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4