Becoming Megan
Kat wacht nach sechs Jahren aus dem Koma wieder auf. Wäre es nicht schon dramatisch genug, dass sie damals bei einem Verkehrsunfall beide Elternteile verlor und ihre Schwester seitdem an den Rollstuhl gebunden ist, steckt sie nun auch noch im Körper
einer anderen Frau. Was hat der verrückte Wissenschaftler, der diesen Transfer illegalerweise durchgeführt hat, mit ihr vor? Schnell erfährt Kat von dem skrupellosen Plan des Verrückten, der ihr keinen Ausweg offenlässt, als mitzuspielen. Denn White droht, ihre Schwester und Nichte andernfalls umzubringen. Im Körper von Meghan soll sie nahe genug an deren Stiefbruder Noah herankommen, um diesen auszuschalten. Das immense Vermögen der Familie, welches sie daraufhin erben wird, soll sie White zukommen lassen, damit dieser seine Forschungen zum ewigen Leben weiter finanzieren kann. Doch Kat kommt Noah ungewollt näher als geplant und verliebt sich. Wird es einen Ausweg aus der verzwickten Situation geben? - Die Science-Fiction-Idee verspricht Spannung und Aufregung auf ganzer Strecke. Und die Geschichte schreitet zwar schnell voran, doch fehlt es an Tiefgang, Emotionen und teilweise auch Logik. Gegen Ende schafft es das Schreibduo aus Vater und Tochter noch einmal, der Geschichte kurz mehr Schwung zu geben, allerdings kommt das Ende zu schnell und etwas plump. Insgesamt ein eher durchschnittlicher Jugendthriller, der mehr Potenzial geboten hätte.
Alexandra Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Becoming Megan
Anna & Rainer Wekwerth
Planet! (2024)
301 Seiten
kt.