Winona und der Ruf der Wiccas
Der 12-jährigen Winona fällt es schwer, nach dem Wegzug ihrer Freundin Lucy intensivere Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Sie folgt nicht dem modischen Mainstream und ist äußerst sensibel. Dann aber findet sie sich in einer schulischen Arbeitsgruppe
mit der schüchternen Lilly, der wissbegierigen Grace und der egozentrisch wirkenden Ophelia wieder. Das Auftauchen der sprechenden Dohle Ups und eines rätselhaften Geburtstagsgeschenks sind die Auslöser für ein fantastisches Abenteuer der vier Mädchen. Wie Alice im Wunderland geraten sie durch einen Baum in eine Parallelwelt voller merkwürdiger Pflanzen, Tiere und Bewohner. In rasanter Abfolge erleben die Mädchen allerhand Wunderliches, Verrücktes und Gefährliches und kommen dem Geheimnis der Wiccas (gute Hexen) des Jadewaldes und deren Gegenspielerin auf die Spur. Winona und ihre Begleiterinnen lernen ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und zu nutzen sowie Vertrauen zu sich selbst, zueinander und ihren unterschiedlichen Fähigkeiten zu fassen. – Ein reines Mädchenbuch über Toleranz, Achtsamkeit und Freundschaft. Vielleicht ein wenig zu überladen mit fantastischen Elementen, aber dennoch breit einsetzbar.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Winona und der Ruf der Wiccas
Mina Teichert
Planet! (2025)
313 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10