Kakteen küsst man nicht
Gerade als Lu dachte, dass jetzt endlich alles in Ordnung ist, musste natürlich die nächste Katastrophe um die Ecke rollen. Eigentlich war sie ganz zufrieden mit ihrem neuen Leben und hatte auch gerade angefangen, den Bauern, also den neuen Freund
ihrer Mutter, einigermaßen zu akzeptieren (vgl. BP/mp 18/336), aber sie hätte ahnen müssen, dass es nicht lange so friedlich bleiben würde. Denn: sie bekommt eine kleine Schwester. Und als wäre der ganze Stress nicht schon genug, fängt jetzt auch noch ihre Lieblingsfeindin Tara an, herumzumucken. Sie will ihr nämlich Freund Julian ausspannen. Und das kann Lu natürlich nicht zulassen. Wo Julian und sie sich doch noch nicht mal wirklich über ihre Beziehung unterhalten haben. Doch Lu wäre nicht Lu, wenn sie nicht für alles eine Lösung hätte – und wenn nicht, hat sie ja immer noch ihre Kakteen, die sie in allen Lebenslagen unterstützen. – Das Buch ist sehr humorvoll und liebenswert geschrieben. Es lässt sich sehr schnell lesen und ist nicht langweilig, weswegen man sich gut auf die Geschichte konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird.
Carolina Saracino
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Kakteen küsst man nicht
Mina Teichert ; Illustrationen: Stephanie Reis
Planet! (2024)
186 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10