Love me in the snow
Die Weihnachtsferien ihres Ski-Internats beginnen für die angehende Profi-Skifahrerin Marie schon früher, weil sie wegen mangelhafter sportlicher Leistung aus dem Leistungskader der Schule geflogen ist. Für sie selbst bricht ihre gewohnte Welt zusammen,
in der grundsätzlich das Training an erster Stelle stand. Auch für ihre Eltern, Besitzer einer Skischule, ahnt sie eine riesige Enttäuschung. Mit einer Notlüge über den Grund ihres frühen Ferienbeginns rettet sie sich über die ersten Tage und ist hochwillkommene Hilfe in der Skischule. Auch ihrer Oma, die eine Bäckerei besitzt, ist Maries Hilfe hochwillkommen. Außerdem taucht mit einer Gruppe von vier Saison-Skilehrern Henry auf, offenbar in ein Mädchen dieser Gruppe verliebt. Anscheinend hat auch er ein Geheimnis, nämlich seine fehlende Qualifikation als Skilehrer. Das Ende ist schon nach wenigen Seiten klar, Marie und Henry verlieben sich ineinander, Maries Zukunft muss nicht beim Hochleistungs-Profisport liegen und die Botschaft für die Leser lautet: Sei du selbst, nur dann kannst du glücklich werden. – Wer gerne romantische und anspruchslose Liebesgeschichten liest, wird hier nicht enttäuscht.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Love me in the snow
Sandra Nenninger
Carlsen (2025)
286 Seiten
kt.