Jagd in der Tiefsee
Auf Marty, seine Cousine Grace und seinen Freund Luther wartet ein neues Abenteuer. Graces Vater Travis, ein Forscher, der stets auf der Suche nach sagenumwobenen Tieren ist, nimmt die drei Kinder mit auf eine neue Forschungsreise. In den Tiefen des
Pazifiks möchte er einen lebenden Riesenkalmar fangen. Doch Noah Blackwood, Graces Großvater, der seltene Tiere für seine private Sammlung ausstopft, ist dem Forschungsschiff dicht auf den Fersen. Sein Ziel ist es, nicht nur seine Enkelin zu entführen, sondern auch an die beiden Eier der letzten lebenden Dinosaurier zu gelangen, die die Freunde in Band 1 der Reihe (BP/mp 12/699) gerade noch aus seinen Händen retten konnten. Travis verfügt zwar über brillante technische Erfindungen, doch mit einem Verräter an Bord, einem U-Boot auf dem Weg in die Tiefsee und geschlüpften Dinosaurier-Babys wird es nicht einfach, sich gegen den gewissenlosen Noah Blackwood zu verteidigen. - Obwohl eher der Konflikt mit dem Millionär als die tatsächliche Jagd auf den Riesenkalmar im Vordergrund steht, überzeugt die Handlung in jedem Fall dank ihrer Originalität und der Ausgestaltung der spannenden technischen Finessen. Ohne Kenntnis des Vorgängerbandes fällt es zu Beginn schwer, den Sinnzusammenhang zu verstehen, zur Fortsetzung ist der Band jedoch sehr zu empfehlen.
Marlene Knörr
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Jagd in der Tiefsee
Roland Smith
Chicken House (2013)
392 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11