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Auf einer Insel vor der Küste von Wales befindet sich eine Elite-Schule. Schüler sind extrem begabte Musiker ebenso wie Naturwissenschafts-Cracks und einige durchschnittlich begabte Jugendliche, deren Eltern das Geld aufbringen können. Zu letzteren
gehört Cate, die Ich-Erzählerin. Endlich wird sie in die Gilde aufgenommen, die alljährlich ein Spiel veranstaltet, das physisch wie psychisch grenzwertig ist, die "Morde" allerdings Symbolcharakter haben müssen. Doch plötzlich kippen die Aktionen und einige Schüler entkommen nur knapp einer Tötung. Und bald stellt sich heraus, dass alle Anschläge Cate gelten. Kann sie zusammen mit ihrem Kindheitsfreund den Schuldigen finden? - Dieser Jugendthriller zieht jede/n Leser/in sofort in seinen Bann. Die Autorin mischt geschickt "Zutaten" wie den verletzten Stolz eines Alphamännchens, eine wieder aufkeimende Sandkastenliebe, einen abgeschiedenen Ort in wilder Natur, Zweifel an der Loyalität von Freunden zu einer explosiven Mischung und steigert kontinuierlich die Spannung. Warum die Autorin allerdings keine falschen Spuren legt, bleibt fraglich. - Der Thriller trifft den Nerv vieler jugendlicher SpannungsliebhaberI/innen und ist für Büchereien mit entsprechendem Publikum geeignet. (Übers.: Frank Böhmert)
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
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Kirsty MacKay
Chicken House (2016)
372 S.
kt.